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19. April/Empfehlung. Mittagessen. Katastrophe.

Klaus hat mir eine Empfehlung geschickt. Er tut das, wie andere Leute einen Stift leihen — ohne Aufhebens, ohne Erwartung einer Gegenleistung.

— vom Schreibtisch, mit Kaffee ☕
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Klaus hat mir eine Empfehlung geschickt. Er tut das, wie andere Leute einen Stift leihen — ohne Aufhebens, ohne Erwartung einer Gegenleistung, als ob es ihn nichts koste, was für Klaus wahrscheinlich stimmt.

Kleine Designagentur in Prenzlauer Berg. Sieben Leute. Die sind ein Chaos, sagte er. Ablage, Buchhaltung, alles. Ich hab ihnen gesagt, du kümmerst dich darum. Dann: Du kümmerst dich doch darum, oder?

Ich sagte ja. Ich habe mich noch um nichts gekümmert. Ich habe ein Gründer-Notizbuch und eine Kaltakquise-Vorlage, die meine Frau mit einem Gasinstallateur verglichen hat.

Ich rief die Agentur an. Sprach mit einer Frau namens Jana, die klang wie jemand, der bereits in etwas ertrinkt, das sie keine Zeit hat zu benennen. Sie stimmte einem Treffen am Donnerstag zu. Ich schrieb es in Großbuchstaben ins Notizbuch und begann dann sofort, mir Sorgen zu machen, was ich sagen würde.

Meine Mutter rief an, um zu fragen, ob ich schon etwas gefunden hätte. Ich sagte, ich hätte ein Treffen. Sie fragte, ob es ein Vorstellungsgespräch sei. Ich sagte, nicht ganz. Sie sagte, sie würde eine Kerze anzünden. Ich glaube, der Vorrat wird knapp.

The notebook

Die erste Person, die genug daran geglaubt hat, um es jemandem zu erzählen, war Ich war noch nicht bereit, es zu teilen.

Opening the notebook…

The diary11 / 34
Mar 30Jun 4

„Klaus meinte, ich solle einen Newsletter starten. Thorsten hat 4.500 Abonnenten. Ich habe 203. Hilf mir, die Lücke zu schließen."

Das Rennen

203

The Clean Slate

4.500

Thorsten Kahl

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