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17. April/Kalt. Vorlage. Serienmörder.

Jedes Mal, wenn ich schrieb Ich helfe Unternehmen, ihre Abläufe zu optimieren, schrie mein innerer Lektor: DU WILLST EINFACH BEZAHLT WERDEN, UM DIE ORDNER ANDERER LEUTE ZU SORTIEREN.

— vom Schreibtisch, mit Kaffee ☕
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Ich nutze das Hochgeschwindigkeitsinternet und den ergonomischen Stuhl der Firma, um die Abhängigkeit von eben diesem Internet und Stuhl zu beenden. Die Ironie ist nicht subtil. Ich habe beschlossen, trotzdem weiterzumachen.

Kaltakquise-Vorlage. Ziel: professionell, nicht verzweifelt. Jedes Mal, wenn ich schrieb Ich helfe Unternehmen, ihre Abläufe zu optimieren, schrie mein innerer Lektor: DU WILLST EINFACH BEZAHLT WERDEN, UM DIE ORDNER ANDERER LEUTE ZU SORTIEREN. Ich habe es fünfmal gelöscht.

Endversion: Ich repariere die Dinge, die du zu beschäftigt bist zu bemerken, dass sie kaputt sind. Anja las es über meine Schulter und sagte, es klinge wie ein Gasinstallateur. Oder eine Drohung. Ich behalte es.

Thorsten Kahls Newsletter diese Woche: Warum eure Abläufe nicht kaputt sind — sondern unsichtbar. Öffnungsrate: im Newsletter selbst veröffentlicht. Viertausend Menschen. Der Mann baut sich ein Imperium aus Einsichten, die ich auf einer Haftnotiz notiert und anschließend verloren habe.

Ich brauche einen Kunden. Einen echten. Jemanden mit einem Ordnerproblem und dem Willen, etwas dagegen zu tun.

The notebook

Der Satz, den ich fünfmal gelöscht habe, war Ich hab ihn trotzdem behalten.

Opening the notebook…

The diary10 / 34
Mar 30Jun 4

„Klaus meinte, ich solle einen Newsletter starten. Thorsten hat 4.500 Abonnenten. Ich habe 203. Hilf mir, die Lücke zu schließen."

Das Rennen

203

The Clean Slate

4.500

Thorsten Kahl

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